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3. Heft40. JahrgangSeptember 2008   


Editorial
Katja MAISCH, Wien

Beiträge
Michael WENDLER, Bochum
Zur Bedeutung kommunikativer Kompetenzen im Kontext von Lehren und Lernen

ABSTRACT: Der Beitrag befasst sich mit den kommunikativen Kompetenzen Lehrender in der Psychomotorik aus der Perspektive des Paradigmenwechsels in der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. In einem ersten Teil wird versucht verschiedene Kommunikationsprozesse zu differenzieren, um die durch unterschiedliche Anlässe geforderten Gesprächsformen und deren –dynamik zu verdeutlichen. Im zweiten Teil folgt eine Darstellung ausgewählter Gesprächstechniken, mit deren Hilfe es im Kontext von Lehren und Lernen gelingen kann gezielter zu kommunizieren, schwierige Situationen rechtzeitig zu erkennen und infolgedessen abbauen zu können.
SCHLÜSSELBEGRIFFE: Psychomotorik, Kommunikationskompetenz, Gesprächstechniken, Feedback

Christina REICHENBACH, Hannover
Kommunikation als wesentliches Element der Selbstkonzeptentwicklung in der psychomotorischen Förderung

ABSTRACT: Die Entwicklung des Selbstkonzeptes von Kindern steht in verschiedenen Förder- und Therapiemaßnahmen im Vordergrund. Unabhängig davon, ob die Förderung des Selbstkonzeptes ein primäres Förderziel darstellt, ist davon auszugehen, dass jede/r PädagogIn/TherapeutIn zu einer Beeinflussung des Selbstkonzeptes bewusst oder unbewusst beiträgt. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Kommunikations- und Beziehungsgestaltung im Interventionsprozess zwischen PädagogIn/TherapeutIn und Kind. Im Folgenden wird beispielhaft anhand einer psychomotorischen Entwicklungsförderung gezeigt, welche Bedeutung Kommunikation für die Entwicklung des individuellen Selbstkonzeptes einnimmt.
SCHLÜSSELBEGRIFFE: Kommunikation, Selbstkonzept, Psychomotorik

Stefanie KUHLENKAMP, Dortmund
Vom Greifen zum Begriff - Ausgewählte Aspekte der Bewegungs- und Sprachentwicklung

ABSTRACT: Dieser Beitrag betrachtet die kindliche Entwicklung im Hinblick auf das Bedingungsgefüge von Bewegungs- und Kommunikations-/Sprachentwicklung. Hierdurch wird die Sinnhaftigkeit einer gemeinsamen Förderung körperlich-motorischer und sprachlich-kommunikativer Kompetenzen im Rahmen ganzheitlicher Entwicklungsförderungen wie z.B. im Rahmen psychomotorischer Förderung und Therapie untermauert.
SCHLÜSSELBEGRIFFE: Zusammenhang Bewegung und Sprache, Interaktion, Handlung, Entwicklung, Selbstwirksamkeit

Anna-Katharina NEUGEBAUER, Michaela PILS, Wien
Bewegungserlebnisse im Sprachheilkurs

ABSTRACT: Im Mittelpunkt all unserer sprachheilpädagogischen Überlegungen und Bemühungen steht das Kind in seiner Gesamtheit; ein wichtiger Ansatz der Wiener Sprachheilschule. Und als Motopädagoginnen besteht unser großes Anliegen darin, Übungssituationen in Bewegung anzubieten.
Diese haben bei den SchülerInnen einen sehr hohen Aufforderungscharakter.
Da die Übungseinheit im Sprachheilkurs leider sehr kurz ist, bemühen wir uns, mit möglichst geringem Materialaufwand Spiele in Bewegung zu gestalten.
Die hier angegeben Spiele sollen Anregungen für die Kursarbeit sein. Veränderungen hinsichtlich Förderschwerpunkten sind sinnvoll und erwünscht!
SCHLÜSSELBEGRIFFE: Ganzheitlichkeit, Bewegung und Sprache, erprobte Spielbeschreibungen





Werkstatt
Gefährliche Wege

Erfahrungen
Petra JURCZYK, Geislingen
Sprache fördern mit mehr Spaß und Erfolg durch Psychomotorik



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