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2. Heft36. JahrgangJuni 2004   


Editorial
Ingrid GREGOR, Wien

Beiträge
Michael KALMÁR, Wien
Theorie und Praxis der metaphonologischen Analyse

ABSTRACT: Dieser Beitrag nimmt auf jene Kinder Bezug, die es nicht vermögen, Wörter in die kleinsten lautsprachlichen Einheiten zu zerlegen und derart deren sprachsystematisch relevante Oppositionsmerkmale zu erfassen. Symptomatisch imponieren oft persistierende phonologische Prozesse in der Sprechsprache und Störungen des Schriftspracherwerbs, insbesondere beim Übergang von der logographemischen zur phonologischen/alphabetischen Phase.
Die metaphonologische Analyse zielt auf ein erweitertes metasprachliches Wissen, das neben und mittels der Ausreifung des auditiven Entwicklungsstranges Analyse-Diskriminierung-Differenzierung-Sequenzbeherrschung die Überwindung der sich sowohl sprech- als auch schriftsprachlich manifestierenden Symptome ermöglicht.
Der Weg ist die Elizitierung des bewussten Segmentierens lexikalischen Materials. Die bisher kindliche subjektiv erlebnisbezogene Sichtweise von Sprache soll durch die Einbeziehung formaler linguistischer Aspekte derart erweitert werden, dass es dem Kind möglich wird, die lautliche Struktur eines Wortes unabhängig von seiner lexikalischen Bedeutung zu bearbeiten (Dekontextualisierung, 2. Symbolstufe der Sprache) und zumindest vorbewusst das lautstrukturelle Prinzip einer Alphabetsprache wie des Deutschen zu durchschauen.

Doris DICKINGER, Wien
Lesen lernen zur Unterstützung der Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom?

ABSTRACT: In dieser Arbeit soll verdeutlicht werden, inwieweit sich das Erlernen des Lesens auf die Sprache eines Kindes mit Down-Syndrom auswirken kann. Vor- und Nachteile des Leselernprogramms nach P.L. OELWEIN werden aufgezeigt.


Aufgelesen
Hannelore GRIMM, Bielefeld
Wie viele Vorschulkinder brauchen tatsächlich eine Sprachförderung?
Bedarfsanalyse am Beispiel der Stadt Bielefeld

Aktuelle Serie
Grundbegriffe der Phonetik
Teil 4 – Spontansprachliche Realisierungen



Werkstatt
"BLINDE KUH"
Aus den Arbeitskreisen der Tiroler SprachheilpädagogInnen

"KNUSPER KNUSPER KNÄUSCHEN"
Astrid GRONDINGER, Wien
Andrea GLÜCK, Wien


Neu und ausprobiert
„Stotterralley“

Aus besonderem Anlass
Friederike MEIXNER, Wien
Erinnerungen mit Gedanken an die Zukunft

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