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 | 2. Heft | 37. Jahrgang | Juni 2005 |
Editorial Ingrid GREGOR, Wien
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Beiträge Dietmar ZÖLLER, Leinfelden-Echterdingen
Wenn Spracherwerb nicht zum Sprechen führt
Ein Erfahrungsbericht
ABSTRACT: Der Artikel weist auf die Vielschichtigkeit einer autistischen Behinderung hin, beschreibt das Problem, akustische Signale zu verarbeiten und verdeutlicht am Beispiel des Autors, wie bei einer autistischen Behinderung Spracherwerb und Sprechen divergieren können, weil für das Sprechen wichtige körperliche Voraussetzungen nur unzureichend ausgebildet sind. Mangelndes Körpergefühl und mangelnde Kontrolle über Atmung und Körperspannung machen ein deutliches Artikulieren nahezu unmöglich.
Ingrid GREGOR, Wien
Kommunikative Kompetenz und Autismus
Eine sprachheilpädagogische Spurensuche
ABSTRACT: Aus beobachtbarem Verhalten wird häufig abgeleitet, dass Menschen mit autistischer Wahrnehmungsverarbeitung kein Interesse an kommunikativem Austausch haben, dass sie in einer unzulänglichen, eigenen Welt leben, dass sie Kontakt abwehren, dass sie gar beziehungsunfähig sind...
Ausgehend von einem reflexiven Ansatz wird in dem Beitrag versucht, diese "diagnostischen Sicherheiten" in Frage zu stellen, um in einem weiteren Schritt Schwerpunkte pädagogischen Handelns aufzuzeigen. Gestützt auf eigene Erfahrungen werden auch konkrete sprachheilpädagogische Möglichkeiten einer fähigkeitsorientierten Annäherung vorgestellt.
SCHLÜSSELBEGRIFFE: Autismus, Kommunikation, Verstehen, Dialog/Dialogisierung
Isabel AMBERG, Wien
Entwicklungsräume und -wege im Rahmen der schulischen Integration eines Kindes mit autistischer Wahrnehmung
ABSTRACT: Schulische Integration von Kindern mit autistischer Wahrnehmung bietet vielfältige Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Besondere Bedeutung kommt dabei den Faktoren Raum und Zeit zu. Welchen Stellenwert sie in der konkreten pädagogischen Situation haben, soll in diesem Beitrag zum Ausdruck kommen.
SCHLÜSSELBEGRIFFE: autistische Wahrnehmung, Entwicklungsräume, Interaktion
Katharina ROSENBERGER, Wien
LehrerInnen und SchülerInnen in Interaktion und Kommunikation
ABSTRACT: Die Schule als Institution bietet besondere Eigenarten, die die Beziehungen und das Kommunikationsverhalten der AkteurInnen in wesentlicher Weise prägen. Der pädagogische Grundsatz der Kindgemäßheit bezieht sich auf die Umgangsformen zwischen LehrerInnen und SchülerInnen. Insofern sollen zwei einzelne Aspekte in diesem Artikel besonders hinterfragt werden: die kindgemäße Beziehung und die kindgemäße Kommunikation.
SCHLÜSSELBEGRIFFE: Interaktion, zwischenmenschliche Beziehung im Unnterricht, Kommunikation, institutionelle Rahmenbedingungen
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Aufgelesen Rainer GRUBICH, Wien
Integration von Kindern mit autistischer Wahrnehmung im Wiener Regelschulwesen oder "ich will kein inmich mehr sein"
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Aus den Bundesländern Andrea PARAK, Wien
Die Arbeit der Sprachheilpädagoginnen in den Kinderheimen der MA 11A
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Aktuelle Serie Sprachphilosophie
Teil 4 - Sprache und Identität
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Werkstatt "Wer baut den höchsten Turm?"
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